Dr. Karl-Heinz BauerPerimenopause & Menopause, zur Startseite
Wiese am Waldrand an einem sonnigen Herbstmorgen, bunte Bäume in Gelb, Orange und Grün

Perimenopause & Menopause

Gesundheit in der Lebensmitte differenziert betrachten

Gynäkologische, psychische und psychosomatische Gesundheit in der Lebensmitte. Nicht nur Zyklus und Hitzewallungen können betroffen sein. Auch Schlaf, Stimmung, Konzentration, Gedächtnis, Sexualität, Belastbarkeit und körperliches Wohlbefinden können sich verändern.

ADHS und Autismus bei Frauen

Facharzt für Gynäkologie und GeburtshilfeFacharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (D)Dipl.‑Psych.Dignität Psychiatrie und Psychotherapie

Nicht jede Veränderung ist hormonell.

Beschwerden in der Lebensmitte können unterschiedliche Ursachen haben. Hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen. Daneben können unter anderem relevant sein:

  • Schlaf
  • Psychische Gesundheit
  • Körperliche Erkrankungen
  • Medikamente
  • Stress und Lebenssituation
  • Sexualität
  • Bereits bestehende Erkrankungen
  • ADHS und andere neuroentwicklungsbezogene Faktoren

Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Eine Frau geht an einem sonnigen Herbsttag einen Waldweg entlang, von hinten gesehen

ADHS und Autismus bei Frauen

ADHS, hormonelle Veränderungen – oder beides?

Nicht jede Konzentrationsstörung ist ADHS.

Nicht jede Veränderung ist hormonell.

ADHS bei Frauen

ADHS bei Frauen wird teilweise erst im Erwachsenenalter erkannt. Aber: ADHS beginnt nicht mit der Menopause. Für eine ADHS-Diagnose ist die Entwicklungsgeschichte wesentlich. Neu auftretende Konzentrationsprobleme in der Lebensmitte sind deshalb nicht automatisch ADHS.

ADHS bei Frauen

Autismus bei Frauen

Autismus zeigt sich bei Frauen oft anders. Viele lernen früh, Schwierigkeiten zu verbergen und sich anzupassen. Sie entsprechen deshalb selten dem bekannten Bild, und die Diagnose wird oft erst im Erwachsenenalter gestellt. Aber: Autismus beginnt nicht erst im Erwachsenenalter. ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen können gemeinsam auftreten.

Autismus-Abklärung

ADHS & Menopause

Eine Frau mit bereits bekannter ADHS kann während der Perimenopause subjektive Veränderungen ihrer Beschwerden wahrnehmen. Eine andere Frau beschäftigt sich möglicherweise erstmals in dieser Lebensphase mit der Frage einer ADHS. Gerade hier überschneiden sich mögliche Beschwerden: Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Schlafstörungen, emotionale Veränderungen, Erschöpfung, Überforderung und verminderte Belastbarkeit. Die wissenschaftliche Forschung zu ADHS und hormonellen Lebensphasen entwickelt sich, ist speziell für die Perimenopause aber noch begrenzt. Eine sorgfältige Differenzialdiagnostik ist deshalb besonders wichtig.

ADHS in Perimenopause und Menopause

Für die Abklärung von ADHS und Autismus hat Dr. Bauer eine eigene Website. ADHS- und Autismus-Abklärung

Sexualität, Ernährung und langfristige Gesundheit

Sexualität & Menopause

Sexualität kann sich während der Lebensmitte verändern. Sie ist nicht nur eine Frage der Hormone. Körperliche, psychische und partnerschaftliche Faktoren können zusammenwirken. Mögliche Einflussfaktoren sind unter anderem vaginale Trockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Veränderungen des sexuellen Verlangens, Schlaf, Stimmung, Medikamente, Partnerschaft und körperliche Beschwerden. Auch hier sollte nicht automatisch nur nach einer hormonellen Ursache gesucht werden. Nicht alles muss hingenommen werden: Vaginale Trockenheit, Schmerzen oder urogenitale Beschwerden sind behandelbar.

Ernährung, Stoffwechsel & Gesundheit

Die Lebensmitte bietet auch Gelegenheit, langfristige Gesundheit in den Blick zu nehmen. Dazu gehören beispielsweise Ernährung, Bewegung, Muskelmasse, Körperzusammensetzung, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-Risiken und Knochengesundheit. Die Menopause ist nur ein Einflussfaktor unter mehreren. Nicht kurzfristige «Menopause-Diäten», sondern langfristig tragfähige medizinische Strategien stehen dabei im Vordergrund.

Beide Themen können Sie im Anfrageformular als Anliegen angeben. Beratung anfragen

Eine interdisziplinäre Perspektive

Die Qualifikationen von Dr. Karl-Heinz Bauer ermöglichen eine Verbindung von gynäkologischer, psychischer, psychologischer und psychosomatischer Betrachtung. Gerade Beschwerden wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen überschreiten häufig die Grenzen eines einzelnen Fachgebietes.

  • Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (D)
  • Dipl.‑Psych.
  • Dignität Psychiatrie und Psychotherapie
  • Dignität psychosomatische und psychosoziale Medizin
  • Ernährungsmediziner
Portrait von Dr. Karl-Heinz Bauer

Gute Medizin beginnt mit Differenzierung.

Sie möchten Beschwerden in Perimenopause oder Menopause differenziert medizinisch einordnen lassen, oder Sie fragen sich, ob Schlaf, Psyche, Konzentrationsprobleme oder eine bekannte beziehungsweise vermutete ADHS eine Rolle spielen? Melden Sie sich über das Formular «Beratung anfragen» oder buchen Sie einen Termin auf OneDoc.